Silvaner

Silvaner – der Name allein lässt viele Möglichkeiten die Herkunft dieser Rebe betreffend ahnen.

Jahrelang hatten Wissenschaftler über den Ursprung der Rebsorte gerätselt. Stammt sie aus Transsilvanien oder aus Silvan, einer kleinen Stadt in Mittelasien? Oder lässt der Name eher auf eine römische Herkunft schließen? Heute zeigen genetische Untersuchungen, dass der Silvaner eine Kreuzung aus Traminer, einer der ältesten bekannten Rebsorten, und der autochthonen Sorte »Österreichisch Weiß« ist. Damit scheint die Herkunft aus der Alpenregion gesichert zu sein, was vielleicht auch der in der Pfalz immer noch gebräuchliche Name »Österreicher« für diese Rebsorte bestätigt.

Der Silvaner war bis vor 50 Jahren die am weitesten verbreitete Rebsorte in Deutschland. Während er bis zu diesem Zeitpunkt auch in der Pfalz zusammen mit dem Riesling die Hauptrolle spielte, wird er heute nur noch auf etwa 750 ha (3%) angebaut.

Silvanerweine sind sehr stark vom Standort geprägt und somit exzellente Terroir-Anzeiger. Der Silvaner bringt vorwiegend neutrale, fruchtige Weine mit milder Säure hervor.