Buntsandstein

Der Buntsandstein gehört – wie auch der Muschelkalk – zur lithostratigrafischen Einheit der Trias, die vor 251 Mio. Jahren begann und vor 243 Mio. Jahren endete. Das Gestein des Buntsandsteins setzt sich überwiegend aus kontinentalen Ablagerungen, wie roten Konglomeraten, Sand- und Tonsteinen zusammen. Die meisten Berge des Pfälzer Waldes bestehen aus Böden dieser geologischen Epoche.

In unseren Weinbergen findet man Buntsandstein als Verwitterungsboden am Berg oder als Hang-, bzw. Terrassenschotter im Queichtal. Durch das rasche Erwärmen und die geringe Wasserspeicherung des Buntsandstein-Verwitterungsbodens sind die Reben etwas schwächer im Wuchs. Für die Aromenausprägung ist dies von Vorteil.

Charakteristisch für Rieslinge von dieser Art des Buntsandsteins sind sehr fruchtige Aromen, die oft an den Duft von Pfirsich, Aprikosen und Äpfeln erinnern. Die jüngeren Hang- und Terrassenschotterböden des Buntsandstein sind etwas tiefgründiger und verfügen damit über eine bessere Wasserhaltefähigkeit. Die Aromen der Weine sind von Zitrusblüten und -früchten geprägt. Typisch ist außerdem ein Säureabgang, der stark an feinstes Meersalz erinnert.

Weine aus Riesling vom Buntsandstein haben ein enormes Entwicklungs- und Reifepotenzial!

Diesen Boden finden wir in unserer Lage GANZ HORN.