Rundbriefe Archiv

Zweimal im Jahr erscheint unser Rundbrief, den -in aktueller Generation - Hansjörg Rebholz mit viel Muse, Geduld und Erinnerungsvermögen hinsichtlich eines besonderen Weinjahres und -jahrgangs für Sie zusammenfasst.

Hier finden Sie alle Rundbriefe aus den vergangenen Jahren. Lesen Sie nach, was unsere vergangenen - und gleichzeitig jetzt wunderbar zu trinkenden - Jahrgänge mit sich brachten.

Liebe Freunde des REBHOLZ-Weines!

Das Jahr 2018 wird uns allen wohl noch ganz lange in Erinnerung bleiben. Nicht so sehr wegen Dieselskandal, verpatzter Fußball-WM oder erfolgreicher Winterolympiade, sondern weil uns die Wettersituation in diesem Jahr einen „Sommer ohne Ende“ beschert, der selbst Mitte Oktober noch zu erleben ist. Nach dem zunächst sehr feuchten, ab Februar dann doch recht kalten Winter begann im April die Schönwetterperiode, so dass man ohne das gewohnte Frühjahr gleich in den Sommer gewechselt zu haben schien. Weil sich das sonnige, warme und trockene Wetter bis zum heutigen Tag fortsetzt, fühlt man sich in ganz Deutschland seither wie in einem endlosen Urlaub in südlichen Gefilden.

Doch welche Auswirkungen hat dieser Bilderbuch-Sommer auf unsere Umwelt, unsere Reben und auf den Wein? Zunächst fällt auf, dass im Laufe der letzten Jahre durch die milderen Winter die Vegetation insgesamt immer früher startet, was überall auch die Gefahr durch Spätfröste deutlich erhöht. Durch den ungewöhnlich späten Rebaustrieb in Folge der Kälteperiode im Februar und März war dieses „neue Risiko“ deutlich geringer. Doch ab Mitte April begann mit im Winter voll aufgefüllten Wasservorräten im Boden und sommerlichen Temperaturen ein Rebenwachstum, wie wir es bisher nur ganz selten erlebt haben. Vergehen erfahrungsgemäß vom Vegetationsbeginn der Reben bis zur Blüte etwa acht Wochen, so war das in diesem Jahr bereits nach einem Monat erreicht. Das „Turbo“-Rebenwachstum ging so lange weiter, bis allmählich die Wasservorräte im Boden aufgebraucht waren. Jedoch war dieser Zeitpunkt sehr unterschiedlich, da die Wasserversorgung sowohl von der Struktur und Gründigkeit der Böden abhängig ist, als auch von der Durchwurzelung der Böden. Alle älteren Reben hatten daher durch ihr breit und tief ausgebildetes Wurzelwerk selbst unter den diesjährigen Bedingungen kaum Probleme mit der Wasserversorgung. Die jüngeren Pflanzen waren dagegen für jeden Tropfen Wasser dankbar.

Eine logische Folge waren deshalb der früheste Erntebeginn seit vielen Jahren und außergewöhnlich gesunde, reife Trauben. Nach zwei Jahrgängen mit sehr kleinen Erträgen haben wir endlich wieder eine mengenmäßig ausgesprochen gute Ernte einbringen dürfen. Sie wird dabei alle Qualitäten bis hin zu edelsüßen Spitzen abdecken, so wie Sie und wir es uns wünschen. Wer noch etwas mehr über den Verlauf der Lese erfahren möchte, kann dies in unserem „Herbsttagebuch“ auf unserer Homepage detailliert nachlesen.

Die Weine das Jahrgangs 2018 werden die ideale Ergänzung zu denen aus den beiden Vorjahren sein. Alle haben einen ganz eigenen, unterschiedlichen Charakter. In den 2016er Weinen sehen wir die Nachfolger der legendären, feinen, eleganten und kühlen Weine aus 2004, 2008 und auch 2010. Dagegen dürften sich die Weine aus diesem Jahr durch ihre reife, klare Frucht und angenehme Säure schon recht früh balanciert, harmonisch und trinkfertig zeigen, ähnlich den Weinen aus 2007 oder 2012. Die Weine des Jahrgangs 2017, gewachsen zwischen diesen beiden Jahrgängen, zeichnen sich durch die seltene Kombination der positiven Eigenschaften von warmen und kühlen Jahrgängen aus. Es sind Weine, die man schon jung sehr gut verstehen und trinken kann, über die man aber vor allem in der Zukunft mit glänzenden Augen sprechen und sie mit allerhöchstem Genuss trinken wird.

Dass nicht nur wir dies so sehen, bestätigen die neuesten Bewertungen unserer Weine von Fachleuten und Weinführern - noch nie hatten wir so viele aktuellen Weine mit so hohen Bewertungen.

Wie gut sich Rebholz-Weine weiterentwickeln, dürfen Sie - wie in den Vorjahren - am zweiten Adventssamstag, dem 8. Dezember, bei unserer „10 Jahre danach“-Probe der Weine des Jahrgangs 2008 erleben. Schon am Vorabend (Freitag, 7. Dezember) könnten Sie mit uns im Sternerestaurant „Marly“ in Mannheim zu Gast sein. Wir werden das 5-Gänge-Menü von Gregor Ruppenthal mit Weinen aus unserer Schatzkammer begleiten. Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Mehr Informationen finden Sie auf dem Beiblatt oder erfahren Sie von uns.

Wie immer beraten wir Sie auch gerne bei Ihrer persönlichen Weinauswahl für Sie selbst oder Ihre Freunde. Auf einem Beiblatt haben wir einige Vorschläge für Geschenk- und Probierpakete zusammengestellt, ganz speziell auch wieder einige „gereifte Weine im Großformat“. Selbstverständlich fügen wir - falls gewünscht - allen Geschenksendungen Ihre persönlichen Grüße oder Karten bei.

Ihnen und Ihren Freunden wünschen wir viele frohe Stunden mit dem REBHOLZ-Wein und heute schon ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute fürs kommende Jahr 2019.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Familie REBHOLZ


P.S. Kürzlich haben wir Sie durch ein Mailing über unseren kleinen „Web-Shop" informiert, über den Sie ab sofort schnell und bequem Rebholz-Weine online bestellen und sich direkt nach Hause liefern lassen können. Diese zusätzliche Einkaufsmöglichkeit für Sie nennen wir „Wein-online“. Natürlich nehmen wir auch in Zukunft Ihre Bestellung genau so gerne wie gehabt per Telefon oder Mail an. Auf keinen Fall soll diese neue, bequeme Art des Einkaufs Sie daran hindern, uns wie gewohnt ganz „analog“ und persönlich in Siebeldingen zu besuchen und - gerne nach einer Weinprobe - Ihren Wein gleich mitzunehmen.

Unter „www.oekonomierat-rebholz.de“ finden Sie ab sofort unser komplettes Sortiment auch in den digitalen Regalen. Der neu programmierte Hofladen braucht jetzt zu seiner Eröffnung natürlich auch viele Besucher, die ihn ausgiebig testen und durch Anregungen und Kritik zu verbessern helfen!

P.P.S. Auf die seit 70 Jahre praktizierte Art und Weise, Sie zweimal im Jahr mit unserem „Rundbrief“ über alles Neue und Wissenswerte aus Weingut, Weinberg, Keller und Familie zu informieren, wollen wir aber deshalb auch zukünftig nicht verzichten!

Liebe Freunde des REBHOLZ-Weines!

Für die Natur ist das Frühjahr immer ein Start in einen neuen Lebenszyklus. Auch für uns, die wir mit der Natur und von deren Früchten leben, bedeutet dies ein Neuanfang, der selbst nach vielen Jahren noch immer mit viel Emotion verbunden ist. Denn da ist nach wie vor ganz viel Neugierde auf das, was kommen wird. Kann man alle Vorhaben, alle Ideen und Vorstellungen in der kommenden Vegetationsperiode umsetzen, oder muss man weiter warten, bis ein anderes Jahr besser dafür geeignete Bedingungen bietet? Dabei wird uns auch immer wieder der Respekt und die Demut vor der Natur bewusst, ohne die man in unserem Beruf trotz Erfahrung, Können und wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht dauerhaft erfolgreich sein kann!

Nachdem in den Weinbergen an den Rebstöcken neue Fruchtruten angeschnitten und angebunden, das überflüssige alte Holz entfernt und die Draht-Spalieranlagen hergerichtet sind, warten unsere Reben nach dem sehr langen Winterschlaf nun auf die kräftiger werdenden Sonnenstrahlen des Frühlings. Wenn nach dem Grau des Winters auch die Reben endlich ihr erstes Grün zeigen, beginnt auch wieder die Zeit, in der man in Frostnächten um sie fürchten muss. In den beiden letzten Jahren mussten wir hierdurch große Ertragsverluste hinnehmen. Dabei gibt es nicht mehr Spätfröste als früher, nur erwacht aufgrund der klimatischen Veränderungen die Pflanzenwelt inzwischen überall deutlich zeitiger als gewohnt, was die Frostgefahr spürbar eher beginnen lässt und damit in allen Weinregionen deutlich erhöht.

Das Frühjahr bringt jedoch nicht nur die vagen Gedanken – die Neugierde, Chancen, Träume und Ängste für das kommende, ganz neu heranwachsende Weinjahr, sondern auch die konkrete Gewissheit, was man in der Periode davor erreicht hat! Man kann nun das Ergebnis des Vorjahres sehr gut einschätzen und bewerten, weil die ersten Weine in die Flaschen gefüllt werden. Man sieht und schmeckt, ob der ganze Aufwand und die teils mühevolle Arbeit, ob Konsequenz und Risiko der Entscheidungen des Vorjahres am Ende auch belohnt wurden.

Die Rebenvegetation begann im Frühjahr 2017 so früh, dass Frühjahrsfröste Mitte April in den meisten Weinregionen zu sehr großen Ertragsverlusten führten - auch bei uns. Der Vegetationsvorsprung blieb aufgrund des sehr warmen und recht trockenen Wetters über das ganze Jahr hinweg erhalten. Deshalb begann unsere Weinlese schon Anfang September, so früh wie schon ganz lange nicht mehr. Am Ende konnten wir die Ernte exakt 4 Wochen früher als im Vorjahr 2016 erfolgreich abschließen.

Obwohl die Trauben aufgrund der Wetterbedingungen hervorragend gesund waren, musste man sich bei der Lese gedulden und immer wieder abwarten. Die verschiedenen Rebsorten bildeten aufgrund der Frostschäden an den nachwachsenden Ersatztrieben ganz unterschiedlich viele oder wenige Trauben aus. Dies führte, wenn wenig Trauben nachwuchsen, zu sehr großen Verlusten und einer gleichmäßigen sehr frühen Traubenreife und Ernte. Bei Rebsorten mit mehr Trauben an den später gestarteten Rebtrieben war der Ertragsausfall dann zwar geringer, aber die Reife an „unbeschadeten“ und „nachgewachsenen“ so untergleichmäßig, dass man nach dem frühen Lesestart immer wieder warten musste, bis auch hier alle Trauben richtig reif waren. Diese unterschiedlichen Trauben prägen auch im Wesentlichen den Charakter des 2017er Jahrgangs: Obwohl es ein recht warmes und trockenes Jahr war, haben sich die Weine bei klarer Sortenart und Reife durch diese Bedingungen noch recht viel Kühle mit ihrer sehr feinen, ausgereiften, aber ungemein mineralischen präsenten Säure bewahrt. Somit und weil sie aufgrund der früheren Lese länger im Fass reifen konnten, zeigen sich die jungen Weine schon recht zugänglich, haben aber durch die feine Säurestruktur auch genügend Potenzial für eine längere Lagerung. Uns erinnert der Jahrgang etwas an 2009, 2012 und 2015, wo wir ebenfalls eine gelungene Harmonie von „kühlen und warmen“ Charaktereigenschaften finden.

Wenn Sie sich selbst ein Bild von den meisten Weinen des neuen Jahrgangs machen wollen, bietet sich unsereMaispitzen-Jahrgangsprobe (11. und 12. Mai) an. In diesem Jahr haben wir das Wachauer Weingut F.X. Pichler zu Gast. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der mitversandten Einladungskarte.

Wie bereits in den letzten Jahren können Sie sich die „Großen Weine“ des Jahrgangs 2017 schon jetzt sichern und dadurch in dieser Subskription 7,5% gegenüber dem späteren Verkaufspreis sparen. Zu unserem Hoffest-Wochenende(1. und 2. September) erhalten Sie noch rechtzeitig eine gesonderte Einladung. Wenn Sie uns in der Pfalz im Weingut besuchen wollen, dann planen Sie diesen Besuch unbedingt frühzeitig. Einige Empfehlungen für Übernachtungen finden Sie auf unserer Internetseite. Wir helfen Ihnen, wenn möglich, aber auch gerne persönlich weiter.

Ihnen und uns wünschen wir einen schönen Sommer und weiterhin viel Spaß mit unseren Weinen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Familie Rebholz

Liebe Freunde des REBHOLZ-Weines!

Wie unterschiedlich die natürlichen Wachstumsbedingungen von Jahr zu Jahr sein können, sieht man an der Tatsache, dass wir Ihnen im letzten Jahr beim Schreiben des November-Rundbriefes nur einen Zwischenbericht über die Lese geben konnten, weil Ende Oktober noch ein großer Teil unserer Trauben in den Weinbergen hing. Damals mussten wir noch darauf warten, dass das „Pokern“ bei der Lese unserer besten Trauben auch mit dem erhofften Erfolg belohnt würde. Dass sich dieses große Risiko, bei dem wir mit der Lese bis zum allerletzten Termin abgewartet hatten, am Ende gelohnt hat, dürfen wir in der sehr positiven Resonanz sowohl durch unsere Weinkunden, als auch durch die Beurteilungen der Fachwelt für die außergewöhnlich eleganten, filigranen und langlebigen Weine des Jahrgangs 2016 erleben.

In diesem Jahr dagegen können wir Ihnen schon jetzt abschließend über die Weinlese 2017 berichten! Denn schon am 4. Oktober, exakt einen Monat früher als im Vorjahr und so früh wie seit über 50 Jahren nicht mehr, konnten wir unsere diesjährige Traubenernte beenden. Aber leider müssen auch wir, wie die meisten europäischen Weinregionen, eine große Ertragseinbuße hinnehmen. Dass uns am Ende sogar ein Drittel der sonst üblichen Weinmenge fehlen würde, hatten wir aber nicht erwartet. Dies hat verschiedene Ursachen: Neben einem in diesem Jahr deutlich geringeren Fruchtansatz der Reben und zum Teil recht massiven Fraßschäden durch einen tierischen Schädling, den Rhombenspanner, im Frühjahr, war in erster Linie der Frost Ende April dafür verantwortlich. Waren es früher meist tiefe eisige Temperaturen mitten im Winter, die Schäden an Holz und Knospen der Reben verursachten, so haben in den letzten Jahren die veränderten wärmeren klimatischen Bedingungen für einen immer früheren Vegetationsstart und damit auch Austrieb der Reben gesorgt. Dadurch ist in fast allen Weinbauregionen der Welt die Spätfrostgefahr erheblich größer geworden. Denn somit können dann über einen längeren Zeitraum in kalten, wolkenlosen Nächten Temperaturen von weniger als minus zwei Grad Celsius das frisch herangewachsene zarte Grün vernichten. Da in diesem Jahr durch die milde Witterung ab Februar der Austrieb drei Wochen früher als gewohnt stattfand, waren vor allem Rebsorten, die schon recht weit ausgetrieben waren, besonders stark betroffen: Spätburgunder, Chardonnay und vor allem Muskateller und Gewürztraminer. Bei der letztgenannten Rebsorte fällt der Verlust so groß aus, dass es den im April-Rundbrief erhofften Jubiläumswein „70 Jahre Albersweiler Latt“, nicht geben wird. Nachdem wir auch schon im Vorjahr durch Spätfröste und den starken Befall durch Falschen Mehltau erhebliche Ertragseinbußen hinnehmen mussten, schmerzt die erneut kleine Erntemenge nun umso mehr.

Aber abgesehen von den Frostnächten im April und einem etwas feuchteren September meinte es das Wetter mit uns in diesem Jahr wirklich sehr gut. Im Gegensatz zu vielen Regionen Deutschlands hatten wir in der Pfalz einen richtigen, warmen und wunderschönen Sommer, der ideal für unsere Reben und Trauben war. Deshalb erwarten wir von der Qualität der 2017er Weine auch sehr viel, da wir sehr gesunde und reife Trauben mit einer großartigen Säurestruktur ernten durften. In allen Großen Lagen konnten wir Trauben ernten, von denen wir - und Sie - wieder herausragende, langlebige Weinpersönlichkeiten erwarten dürfen. Jetzt gilt es, den jungen Weinen viel Zeit bei ihrer Entwicklung zu gönnen und ganz geduldig ihren weiteren Werdegang zu begleiten!

An unserer Begeisterung für die Weine der Vorjahre 2015 und 2016 hat sich überhaupt nichts geändert - im Gegenteil, sie ist noch größer geworden, da sich diese Produkte großartig weiterentwickelt haben. Im Charakter unterscheiden sich die beiden Jahrgänge etwas: Im Jahr 2015 entstanden sehr harmonische, runde, sortentypische Weine, während die Weine des Folgejahres vor allem durch ihre feine, präzise, geschliffene Art gefallen. Allen Weinen dieser beiden Jahrgänge gemein ist eine sehr elegante und mineralische Säure, die einerseits außergewöhnlich viel Trinkfreude bereitet, andererseits die Grundlage für die Langlebigkeit dieser Weine darstellt.

Wie gut sich Rebholz-Weine weiterentwickeln, können Sie am zweiten Adventssamstag, dem 9. Dezember, bei unserer „10 Jahre danach“-Probe der Weine des Jahrgangs 2007 erleben. Schon am Vorabend (Freitag, 8. Dezember) können Sie mit uns bei Sternekoch Daniel Schimkowitsch im Restaurant L.A. Jordan in Deidesheim zu Gast sein. Wir werden sein 5-Gänge-Menü mit Weinen aus unserer Schatzkammer begleiten. Eine Anmeldung ist für beide Veranstaltungen unbedingt erforderlich. Mehr Information finden Sie auf dem Beiblatt oder erfahren Sie von uns. Am Wochenende davor sind wir im Rahmen der VDP.Langen Nacht der offenen Keller zusammen mit den Weingütern Weil, Wittmann und Krebs im Weingut Müller-Catoir in Neustadt-Haardt zu Gast.

 

Wie immer beraten wir Sie auch gerne bei Ihrer persönlichen Weinauswahl für Sie oder Ihre Freunde. Auf einem Beiblatt haben wir einige Vorschläge für Geschenk- und Probierpakete zusammengestellt, ganz speziell auch wieder einige „gereifte Weine im Großformat“. Selbstverständlich fügen wir - falls gewünscht - allen Geschenksendungen Ihre persönlichen Grüße oder Karten bei.

Ihnen und Ihren Freunden wünschen wir viele frohe Stunden mit dem REBHOLZ-Wein und heute schon ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute fürs kommende Jahr 2018.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Familie REBHOLZ

 

P.S. Auch in diesem Jahr dürfen wir Ihnen von einer besonderen Auszeichnung berichten: Die Redaktion des Schlemmer Atlas zeichnet uns als „Weingut des Jahres 2018“ aus, was durch Wahl der Schlemmer-Atlas Top 50 Sommeliers erfolgte.
Auch die ersten Bewertungen liegen vor: Der Weinwisser bewertet in seiner „Sonderausgabe Grosse Gewächse“ unsere 2017er Riesling GGs mit 19/20 (Kastanienbusch) und 18,5/20 (Im Sonnenschein und „Ganz Horn), den höchsten Punktzahlen der Pfalz.

Liebe Freunde des REBHOLZ-Weines!

Als mein Großvater Eduard Rebholz im Jahre 1947 den „Buckel“ genannten Weinberg wieder bepflanzen wollte, war dies für ihn aus vielen Gründen keine leichte Aufgabe! Denn allein schon das Grundstück, das die Kuppe eines steilen Südwesthanges ins Queichtal bildet, ist mit damaligen Möglichkeiten eigentlich gar nicht zu bearbeiten. Seine Lösung: er legt das dreieckige steile Grundstück als Terrassenweinberg an. Er fragte sich, welche Rebenerziehung er für diesen Weinberg anwenden soll?
Da es damals noch keine Traktoren gab, die in den Weinbergen eingesetzt werden konnten, sondern nur Mensch, Ochs oder Pferd, legte man, wie viele Jahrhunderte davor, Weinberge ganz schmal mit niedrigen Rebzeilen an. Er dagegen entschied sich für eine in der Pfalz und Deutschland ganz und gar untypische Form: die Dachlaubenerziehung, wie sie in Südtirol und dem Trentino auch heute noch üblich ist. Dies deshalb, weil hier die Trauben frei unter der in der Pergola ausgebildeten, waagrechten Laubwand hängen kön-nen und da durch weniger krankheitsanfällig sind. Dass dies in der Nachkriegszeit ein riesiger Aufwand war und ein enormes Risiko darstellte, wird einem auch deutlich, wenn man weiß, dass alle Terrassen dieser ein Drittel Hektar großen Fläche ebenso wie die komplette Holzkonstruktion ausschließlich mittels Handarbeit angelegt werden mussten. Die Parzelle war erst durch freiwilligen Landtausch mit verschiedenen Vorbesitzern entstanden. Die Weine, die im Laufe vieler Jahre in diesem für die ganze Pfalz einmaligen Weinberg wuchsen, geben auch heute noch dem Großvater recht. Auch wir wollen in diesem „Weinkulturerbe“ des Ökonomierats nach 70 Jahren noch Weine erzeugen, die er sich damals erträumt hat. Sicherlich haben die kundigen Rebholz-Wein-Freunde längst erkannt, dass es sich bei dem Weinberg um unsere VDP.Erste Lage „Albersweiler Latt“ handelt.
Später wurde Eduard Rebholz mit dem Ehrentitel „Ökonomierat“ für seine Verdienste als Qualitätspionier im Süden der Pfalz ausgezeichnet. Seine Ideen und Konsequenz, aber auch seine Kompromisslosigkeit und Risikobereitschaft, wenn es um die beste Weinqualität geht, sind uns heute immer noch Ansporn und Antrieb, seine Idee des Naturweingedankens jedes Jahr aufs Neue umzusetzen.
Im letzten Rundbrief haben wir Ihnen schon berichtet, dass es beim Jahrgang 2016 noch ein „Happy End“ gab. Das tolle Spätsommerwetter hatte uns für alle Mühen und Sorgen zu Beginn der Vegetationszeit mit außergewöhnlich gesunden Trauben belohnt. Auch unsere riskante Entscheidung, mit der Lese so lange wie möglich abzuwarten, zeigt sich nun in der Qualität der Weine. Ihre Präzision, Frische, Finesse, Feinheit, Leichtigkeit und „vibrierende“ Mineralität begeistern und bereiten extrem viel Trinkvergnügen!
Es sind die typisch feinen Charaktereigenschaften eines „kühlen Jahrgangs“, die sich nun schon vorzeitig mit einer außergewöhnlich frühen geschmackli-chen Harmonie, Balance und Reife präsentieren!
Wenn Sie sich selbst ein Bild von den meisten Weinen des neuen Jahrgangs machen wollen, bietet sich unsere Maispitzen-Jahrgangsprobe (26. und 27. Mai) an. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der mitversandten Einla-dungskarte. Wie bereits in den letzten Jahren können Sie sich die „Großen Weine“ des Jahrgangs 2016 schon jetzt sichern und dadurch in dieser Sub-skription 7,5% gegenüber dem späteren Verkaufspreis sparen. Zu unserem Hoffest-Wochenende (2. und 3. September) erhalten Sie noch rechtzeitig eine gesonderte Einladung. Wer uns in der Pfalz im Weingut besuchen möchte, sollte diesen Besuch unbedingt frühzeitig planen. Einige Empfehlungen für Übernachtungen finden Sie auf unserer Internetseite. Wir helfen Ihnen aber auch gerne persönlich weiter.
Ihnen und uns wünschen wir einen schönen Sommer und weiterhin viel Spaß mit unseren Weinen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Familie Rebholz

P.S. Wie Sie sehen, haben wir die Weinliste etwas übersichtlicher gestaltet. Auf die meist „blumige“, vielerorts übliche wortreiche Beschreibung der Wei-ne möchten wir auch zu - künftig ebenso verzichten, wie wir an der Form des informellen „Rundbriefes“ mit dem Neuesten von Weinberg, Keller und Weingut festhalten wollen, die schon der Ökonomierat in den 1940er Jahren so an seine „Freunde des Rebholz-Weines“ schickte.

Liebe Freunde des Rebholz-Weines!

Der Beruf eines Winzers ist unglaublich abwechslungsreich. Bei der Arbeit mit und von der Natur erlebt man Jahr für Jahr, wie die Reben nach dem Winterschlaf zu Beginn der Vegetationsperioden ihr erstes, zartes Grün hervorbringen, aus dem dann junge Rebtriebe werden. Selbst die „Gescheine“,  späteren Rebblüten, bzw. Trauben, sind beim Austrieb schon angelegt. Von diesem Zeitpunkt an hat der Winzer dann die Aufgabe, die Reben zu schützen, denn die klassischen Weinreben sind zwar uralte Kulturpflanzen, die sich hervorragend an die unterschiedlichsten Wachstumsbedingungen anpassen können, aber gegen manche tierische Schädlinge und Pilzkrankheiten, die nach Europa eingeschleppt wurden, keine Resistenzen bilden können. Je nach Witterungsbedingungen ist der Befallsdruck der Reben sehr unterschiedlich ausgeprägt, wie wir es in diesem Jahr mit zwei völlig verschiedenen „Wettergesichtern“ erleben konnten.

Der Wonnemonat Mai begann noch recht normal, bescherte dann jedoch Ende des Monats den Weinbergen eine Primärinfektion des Falschen Mehltaus (Peronospora), wie man sie in dieser Stärke seit Jahren nicht mehr erlebt hatte. Mit ausschließlich biologischem Pflanzenschutz gegen diese Pilzinfektionen an Blättern und Trauben anzukämpfen, ist eine große Herausforderung. Da es im Juni und Juli nur ganz wenige regenfreie Tage gab, verkomplizierte sich dann diese schwierige Aufgabe noch mehr, was bei manchen unserer Rebsorten zu nicht unerheblichen Ertragseinbußen führte.

Auf die Qualität der Weine hat dieser Aspekt jedoch glücklicherweise keine Auswirkung, weil hierfür nur der Zustand und die Güte der Trauben ausschlaggebend sind! Weil sich ab Ende Juli dann die Witterungsbedingungen grundlegend änderten, und von da an sehr trockenes, warmes Wetter den Vegetationsverlauf bestimmte, durften wir in diesem Jahr Trauben „wie aus dem Bilderbuch“ ernten.

Wahrscheinlich werden, wenn Sie diesen Brief erhalten, noch einige Trauben im Weinberg hängen. In manchen Jahren muss man, um die Spitzenqualitäten ernten zu können, die wir –und Sie – von uns erwarten, doch recht viel riskieren. Auch in diesem Jahr ist dies notwendig, da zwar Reife und Zuckergehalt für normale und mittlere Qualitäten bei allen Rebsorten schon früh gegeben waren, aber das für unsere Spitzenweine perfekte Zusammenspiel von Reife, Zuckergehalt und Geschmack der Trauben trotz hervorragendem Gesundheitszustand und noch sehr intakter Laubwand nur noch mit viel Geduld erreicht werden kann. Drücken Sie uns die Daumen!

Begeistert und stolz sind wir auf die Entwicklung unserer Weine vom Vorjahrgang 2015. Vom normalen Gutswein bis zu den großen Weinen bereiten alle schon jetzt viel Trinkvergnügen mit ihrer jahrgangsbedingt außergewöhnlichen Sortentypizität und ihrer feinen Eleganz. Dazu kommt eine sehr feine, recht mineralische Säure der Weine, die für geschmackliche Länge und großes Entwicklungspotenzial sorgt.

Der WEINWISSER, der führende deutschsprachige Infoletter für Weinprofis und ambitionierte Weinliebhaber, schreibt in seiner Ausgabe 9/2016: „Erneut ist Rebholz in allen Pfälzer GG-Kategorien auf einem der besten Plätze. Diesmal scheint der "Ganz Horn" der beste der drei Riesling-GGs zu sein. Chardonnay und Weißburgunder sind kaum besser zu machen. Beim Spätburgunder entwickelt er zunehmend einen eigenen, burgundernahen Stil. Auch der derzeit beste Rebholz-Riesling gehört zu den allerbesten deutschen Trockenen des Jahres.“

Auch „RobertParker.com“ vergibt für unsere 2015er Weinkollektion viele Punkte: 88-90 für Gutsweine, 90-92 für Terroirweine, 92-94 für die „Großen Gewächse“ und 95 für die Gewürztraminer Auslese aus der Albersweiler Latt.

Der gerade erschienene GAULT MILLAU „Weinguide 2017“ bewertet unsere neue Kollektion ebenfalls überragend und zeichnet unseren neuen „R“ Chardonnay 2015 - wie im Vorjahr - als Deutschlands besten Wein von allen weißen Burgundersorten dieses Jahrgangs aus!

Wie sich unsere großen Weine weiter entwickeln, können Sie bei unserer „Zehn Jahre danach“-Probe mit Weinen des Jahrgangs 2005 erleben, zu der wir Sie für Samstag, den 3. Dezember einladen.

Wer wie in den Vorjahren schon einen Besuch in unserem Weingut zum Jahresende eingeplant hat, der hat in diesem Jahr die „Qual der der Wahl“, denn wir öffnen für die „LANGE NACHT DER OFFENEN WEINKELLER“ wieder unser Kelterhaus und den Keller. Als Gäste haben wir die renommierten VDP-Kollegen Weingüter Dr. Bürklin-Wolf (Wachenheim), Knipser (Laumersheim) und Müller-Catoir (Neustadt-Haardt) eingeladen. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer gemeinsamen VDP Pfalz-Veranstaltung wieder in der Südpfalz statt. Mehr Informationen finden Sie auf der ebenfalls beigelegten Einladungskarte.

 

Wie immer beraten wir Sie gerne bei Ihrer persönlichen Weinauswahl. Auf einem Beiblatt haben wir einige Vorschläge für Geschenk- und Probierpakete zusammengestellt, ganz speziell auch wieder einige „gereifte Weine im Großformat“. Selbstverständlich fügen wir - falls gewünscht - allen Geschenksendungen Ihre persönlichen Grüße oder Karten bei.

Ihnen und Ihren Freunden wünschen wir viele frohe Stunden mit dem REBHOLZ-Wein und heute schon ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute fürs kommende Jahr 2017.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Familie REBHOLZ

 

P.S. Das eingangs erwähnte zweite „Wettergesicht“ sorgte übrigens mit seiner trockenen, warmen Witterung dafür, dass die befürchteten enormen Schäden durch die aus Asien eingeschleppte Kirschessigfliege ausblieben. Aber im nächsten Jahr werden die „Wetterkarten“ wieder neu gemischt, und wir sind gespannt, was uns dann erwartet.

Liebe Freunde des REBHOLZ-Weines!

„Man lernt nie aus!“ An diese Redensart wurde ich erinnert, als viele Pfälzer Mandelbäume schon kurz nach Weihnachten ihre ersten rosa Blüten entfalteten. Als dann auch noch Schneeglöckchen und Blaustern viele Wochen zu früh die „neue Saison“ eröffneten, ließ dies einen allzu frühen Vegetationsbeginn und die damit verbundene große Gefahr von Frostschäden erwarten. Dass die nasskalte Witterung in der Zwischenzeit aber wieder alles „normal“ geregelt hat, beruhigt dann doch wieder. Wer mit und von der Natur lebt und letztendlich von ihr abhängig ist, beobachtet schon die kleinsten klimatischen Veränderungen und Anomalitäten mit Besorgnis. Nicht nur weil davon natürlich unsere heutige Existenz abhängt, sondern vor allem auch, weil von möglichen Auswirkungen vor allem unsere Nachkommen betroffen wären. Damit meine ich sowohl die zukünftigen Weinproduzenten und –liebhaber, als auch alle Menschen, Tiere und Pflanzen, die in unserer von unzähligen Winzergenerationen geschaffenen Wein-Kulturlandschaft leben!

Aber, liebe Freunde des Rebholz Weines, so lange es noch immer auch solch kühlen Jahrgänge wie 2010 oder 2008 gibt, in denen selbst wir um jedes Grad Öchsle und perfekte Traubenreife regelrecht kämpfen müssen, weil andernfalls nur kleine, dünne und unreife Weine entstünden, sind unsere natürlichen Bedingungen noch nicht so aus dem Lot, dass wir uns große Sorgen machen müssten. Am Stil der REBHOLZ-Weine wird sich auch in Zukunft ungeachtet häufiger auftretender Extremwettersituationen, wie Trockenheit oder Starkregen mit Hagel, nichts ändern. Wir wollen weiterhin Weine erzeugen, die sowohl für die verschiedenen Rebsorten typisch sind, als auch zeigen, wo sie gewachsen sind, geprägt mit ihrem unverwechselbaren „Fingerabdruck“ durch die besonderen Standortbedingungen von Böden und Kleinklima der verschiedenen Parzellen – auch Terroir genannt.

Außerdem wollen wir in unseren Weinen genauso den typischen Jahrgangscharakter ganz klar herausarbeiten, der in den deutschen Weinbaugebieten durch das „cool climate“ deutlich unterschiedlicher ausfällt als in klimatisch gemäßigten und warmen internationalen Weinregionen. Die Weine sollen die Stärken eines Jahrgangs zeigen, ihn stark machen. Die Voraussetzungen dafür beginnen im Weinberg mit vielen qualitätsfördernden Maßnahmen und werden durch selektive Handlese, sowie unsere äußerst schonende Trauben- und Maischeverarbeitung im Herbst fortgesetzt. Damit die Weine möglichst jahrgangstypisch werden, verzichtet der REBHOLZ-Stil seit jeher auf die sonst üblichen Möglichkeiten der Alkoholerhöhung mittels Anreicherung, auf Säureregulierung durch Entsäuerung und auf Weinschönungen. Voraussetzungen dafür ist aber immer perfektes Lesegut. Qualität wird nicht im Keller gemacht; sie kommt mit den Trauben aus den Weinbergen! Danach gilt es bei Lese, Traubenverarbeitung und Weinausbau möglichst wenig davon zu verlieren!

Doch nun zum aktuellen Jahrgang 2015. Selten haben wir erlebt, dass sich Weine so positiv andersartig präsentieren, als erwartet! Ließ die warme, trockene Witterung doch eher, kräftige Weine mit recht milder Säure erwarten, selbst ausgesprochen „mediterrane“ Weine wie vom Jahrgang 2003 waren nicht ausgeschlossen. Aber schon bei den ersten Reifeuntersuchungen zeigte sich, dass unsere Trauben über eine hervorragende Säurestruktur und nicht allzu hohe Zuckerwerte verfügen würden. Zusammen mit dem in trockenen Jahren idealen Gesundheitszustand der Trauben waren damit außergewöhnlich gute Voraussetzungen für den 2015er Jahrgang gegeben. Das Resultat sind bei uns Weine mit „eher kühlem“ Charakter, mit angenehm präsenter, aber immer ganz reifer Säure, und mit sehr feiner, ganz klarer Sortentypizität. Besonders gefallen uns die für die 2015er Wachstumsbedingungen erstaunliche alkoholische Leichtigkeit und ihre verspielte Eleganz. Obwohl die Weine noch sehr jung sind, bereiten sie schon jetzt enormen Trinkspaß und zeigen einiges von ihrem späteren Potential. Bei der ersten Präsentation auf der wichtigsten Weinmesse der Welt, der ProWein in Düsseldorf, waren die Fachleute von diesen Qualitäten bereits sehr angetan.

Auch in diesem Jahr haben Sie bei unserer Maispitzen-Jahrgangsprobe (6. und 7. Mai) die Möglichkeit, die meisten Weine des neuen Jahrgangs zu probieren und sich selbst ein Bild zu machen. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der mitversandten Einladungskarte. Wie in den letzten Jahren können Sie sich schon jetzt die „Großen Weine“ von 2015 sichern und durch diese Subskription 7,5% gegenüber dem späteren Verkaufspreis sparen.

Zu unserem Hoffest-Wochenende (3. und 4. September), das zukünftig immer amjeweilsersten September-Wochenende stattfinden wird, erhalten Sie noch rechtzeitig eine gesonderte Einladung. Wenn Sie uns in der Pfalz besuchen wollen, dann planen Sie den Besuch unbedingt frühzeitig. Einige Empfehlungen für Übernachtungen finden Sie auf unserer Internetseite. Wir helfen Ihnen, wenn möglich, aber auch gerne persönlich weiter.

 

Ihnen und uns wünschen wir einen schönen Sommer und weiterhin viel Spaß mit unseren Weinen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Familie REBHOLZ

 

P.S. Noch eine traurige persönliche Nachricht zum Schluss: Am 20. Januar verstarb meine Mutter Christl Rebholz, die nach dem allzu frühen Tod meines Vaters 1978 das Weingut zusammen mit mir weiter führte, im Alter von 82 Jahren.

Liebe Freunde des REBHOLZ-Weines!

„Ernte gut – alles gut!“ Diese Abwandlung des bekannten Sprichwortes fasst den Verlauf und das Ergebnis des Weinjahrgangs 2015 recht treffend zusammen.

Auch wenn zu Jahresbeginn noch ausgiebige Regenfälle die Wasserreserven im Boden auffüllten, blieb der restliche Witterungsverlauf durch die außergewöhnliche Trockenheit geprägt. Sogar die kurze Regenperiode, die uns zu Beginn derWeinlese heimsuchte, konnte nicht mehr ändern, dass in 2015 nur etwa 60% des durchschnittlichen Niederschlags fielen! Auch die Temperaturkurve und die Anzahl der Sonnenscheinstunden lagen 2015 von Anfang an deutlich über dem Durchschnitt der Jahre.

Welche Auswirkungen hatte dieses warme 2015er Klima auf die Vegetation der Reben sowie die Qualität und den Charakter des Weinjahrgangs? Durch die günstigen Bedingungen in Winter und Frühjahr erwachten selbst die gewöhnlich lange winterschlafenden Reben deutlich zeitiger und zeigten ihr erstes Grün bereits in der ersten Aprilhälfte. Vor Frösten bewahrt, begann auch die Blüte an unseren Reben mehr als zwei Wochen früher als üblich. Zu diesem Zeitpunkt litten jedoch die jüngeren Reben oft schon unter der außergewöhnlichen Trockenheit, weil sie sich mit ihrem noch schächer ausgebildeten Wurzelsystem nicht so gut mit Wasser aus tieferen Bodenschichten versorgen konnten. Aus diesem Grund begannen wir alsbald die jüngeren Rebstöcke zu gießen, weil der Wassermangel sonst an manchen Standorten zu einer Überlebensfrage der jungen Weinreben geworden wäre. Die älteren Rebstöcke hielten mit dem in 2015 schwächer wüchsigen Blattwerk die Verdunstung in Grenzen und zu jeder Zeit trotz andauernder Trockenheit erstaunlich gut durch. Die nächtliche Abkühlung sorgte dabei nicht nur bei Mensch und Tier für etwas Erholung, sondern war auch für die Pflanzenwelt in diesem Jahr sehr hilfreich.

 

Als wir am Montag nach unserem Hoffest mit der Traubenernte begannen, wurden wir nachmittags von einem starken Gewitter mit etwas Hagel - im wahrsten Sinne des Wortes - kalt erwischt. Dass wir letztlich, trotz weiterer heftiger Regenfälle in der ersten Lesewoche, alle Trauben doch noch ohne größere Schäden und Verluste in optimalem Zustand und hervorragender Qualität einbringen konnten, lag an einer stabilen, sehr günstigen Wetterlage für den Rest der Ernte:bei kühleren Temperaturen blies viel Wind die Feuchtigkeit ganz schnell wieder weg. Nach genau einem Monat war die Lese, in der wir teilweise mit über vierzig Helfern zugange waren, am 14. Oktober beendet – zu einem Zeitpunkt, an dem in früheren Jahren oft erst richtig begonnen wurde.

Welchen Weintyp könnte der Jahrgang 2015 bringen? Wir erwarten, dass sich daraus klare, sehr sortentypische Weinemit einer feinen, reifen Säure entwickeln werden, keine Weine des heißen Jahrgangstyps, wie 2003, da sie sich bei uns deutlich leichter als in jenem heißen Ausnahmejahr und mit normaler Säurestruktur präsentieren werden.

2015 ist übrigens unser erster nach den Richtlinien der Winzergruppe „Respekt“ biodynamisch zertifizierter Jahrgang.

 

Was unsere Weine des aktuellen Jahrgangs 2014 angeht, so teilen unsere Begeisterung nicht nur viele Weinfreunde – einige Weine sind schon vergriffen, sondern auch Weinexperten inner- und außerhalb Deutschlands! Der Charakter unserer Weine mit ihrem sehr eleganten Sortentyp und der ganz feinen, verspielten mineralischen Säure sowie der oft alkoholischen Leichtigkeit bereitet schon jetzt viel Trinkspaß, ist aber auch die Basis für weiteren Genuss in den nächsten Jahren!

Wer erleben möchte, wie sich unsere Weine weiter entwickeln, den laden wir zu unserer „Zehn Jahre danach“-Probe mit Weinen des Jahrgangs 2004 am Samstag, dem 5. Dezember ein.

Unser traditionelles Hoffest werden wir in Zukunft auf das erste Septemberwochenende legen, da sich dies mit dem inzwischen immer früheren Weinlesebeginn besser vereinbaren lässt. Bitte beachten Sie dies schon jetzt bei Ihrer Planung und frühzeitigen Zimmerreservierung!

 

Wir beraten Sie gerne bei der Zusammenstellung Ihrer persönlichen Weinauswahl.  Auf einem Beiblatt haben wir einige Vorschläge für Geschenk- und Probierpakete zusammengestellt, ganz speziell auch wieder einige „gereifte Weine im Großformat“. Selbstverständlich fügen wir wenn gewünscht - allen Geschenksendungen Ihre persönlichen Grüße oder Karten bei.

Ihnen und Ihren Freunden wünschen wir viele frohe Stunden mit dem REBHOLZ-Wein und heute schon ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute fürs kommende Jahr 2016.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Familie REBHOLZ

 

P.S. Ganz aktuell: Der Gault Millau Weinguide 2016 nennt unsere neue Kollektion „Ganzgroßes Kino“, bewertet 12 der verkosteten Proben mit 90 und mehr Punkten und zeichnet unseren „R“ Chardonnay als Deutschlands besten Wein von weißen Burgundersorten aus!

Liebe Freunde des REBHOLZ-Weines!

„Es war einmal ein wunderschönes Fleckchen Erde mit sanften von Reben überzogenen Hügeln vor vielen bewaldeten Bergen, durch das sich sanft ein klares Bächlein zu einem großen Fluss hin schlängelte. Es gab dort viele tüchtige Bauern, die sich um die vielen Reben kümmerten und die, weil sie daraus auch einen meist leckeren Wein bereiteten, auch Weinbauern genannt wurden. Ihr Tagwerk hätte eigentlich ganz unbekümmert sein können, wenn es nicht auch das Wettermännlein gegeben hätte. Das hatte stets seine Freude daran, alle Möglichkeiten, die das Wetter beeinflussen können, immer wieder aufs Neue zu mischen. Niemand wusste, warum es dies tat. Vielleicht weil es sehen wollte, was die Weinbauern sich daraufhin einfallen ließen um den Unbilden seines Tuns zu trotzen, oder einfach nur um zu beobachten, wie unter genau diesen Bedingungen die Reben wachsen würden. Nehmen wir aber für den Fortgang der Geschichte nun an, dass unser Wettermännlein in erster Linie ein großer Weinliebhaber wäre, das einfach jahrein jahraus neugierig darauf war, welch leckeren Wein die tüchtigen Weinbauern unter den ganz speziellen Bedingungen, die sie Jahrgang nannten, bereiteten.

Eines Tages fragte sich unser Wettermännlein jedoch, ob es in seinem Wetterkapriolenspiel das letzte Mal vielleicht nicht doch etwas übertrieben hatte, weil die Weinbauern an diesem gesegneten Fleckchen Erde mit den Auswirkungen seines jüngsten Spiels gar allzu viel Müh‘ und Arbeit hatten. Es wurde reumütig und sehr traurig und beschloss, beim nächsten Jahrgang alles viel besser zu machen - den Winter recht lau, das Frühjahr noch milder - mit der Folge, dass die Bäume und Sträucher so früh wie selten zuvor blühten, und die Reben ganz früh aus ihrem wohl verdienten Winterschlaf erwachten. Danach ließ es ganz viel Sonne scheinen - fast etwas zu viel. Die Weinbauern wünschten sich deshalb sehnlichst Regen herbei. Auch dieser Wunsch wurde ihnen vom Wettermännlein erfüllt. Auch wenn die Dosierung des Regens nicht überall ganz passend war, so hatte es doch am oben geschilderten Fleckchen Erde diesmal wirklich alles richtig gemacht: die Weinbauern dort waren glücklich, weil die Weine so wohlschmeckend gediehen. Das Wettermännlein war froh und freute sich wie die vielen Weinliebhaber darauf, das Ergebnis seines Tuns, den neuen Jahrgang, bald verkosten zu dürfen.

Und wenn das Männlein nicht gestorben ist, dann spielt es gerade wieder ein neues Wetterspiel für den nächsten Jahrgang!“

 

Keine Angst, liebe Freunde des Rebholz-Weines, in unseren Rundbriefen werden wir Ihnen sonst kein(e) Märchen mehr erzählen, sondern wie es schon mein Großvater, Ökonomierat Eduard Rebholz, vor 65 Jahren begonnen hat, weiterhin das Neueste aus Weinberg, Keller und der Weinbranche berichten und Sie stets über unsere Weine informieren. Wir wollen auch in Zukunft an dieser sachlich-unterhaltenden Art des Kundenbriefes festhalten, auch wenn dies im Zeitalter der perfekt designten Hochglanzbroschüren und angesichts der Neuen Medien für manchen fast schon antiquiert erscheint. Es ist unser Weg den persönlichen Kontakt zu Ihnen zu halten.

 

Was den neuen Jahrgang 2014 angeht, so beschreibt die märchenhafte Geschichte vom Wettermännlein unser momentanes Empfinden recht gut. Nach dem Jahrgang 2013, bei dem wir nur mit sehr viel Mühe und Aufwand –und damit mit einer sehr kleinen Erntemenge- die von uns erwarteten Weinqualitäten erzeugen konnten, durften wir den letzte Jahrgang ohne die Probleme, die es dieses Mal in vielen anderen Weinbaugegenden in Deutschland und Europas gab, einbringen. Auch der erstmals in Deutschland aufgetretene Schädling, die aus Asien eingeschleppte Kirschessigfliege, verursachte an den von uns angebauten Rebsorten, selbst bei Spätburgunder und Gewürztraminer, nur geringe Schäden. Mit unserer sehr aufwändigen Handlese konnten wir diese auch gut aussortieren.

Vom Charakter der 2014er Weine sind wir begeistert: es sind sehr klare, äußerst sortentypische Weine mit einer feinen mineralischen Säure, die stets perfekt eingebundenist. Erfreulich auch die alkoholische Leichtigkeit vieler Weine, die der großen Trinkfreude noch mehr entgegen kommt. Den neuen Jahrgang wollen wir Ihnen an unseren Maispitzen-Probiertagen (15. und 16. Mai) vorstellen. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der mitversandten Einladungskarte.

Zu unserem Hoffest-Wochenende (12. und 13. September) und zur bei uns eine Woche davor stattfindenden PremiereGroßer Weine (5. September) mit den Weingütern Christmann, Wittmann und Schäfer-Fröhlich erhalten Sie noch rechtzeitig eine gesonderte Einladung. Wenn Sie uns in der Pfalz besuchen wollen, dann planen Sie den Besuch unbedingt frühzeitig, denn die Südpfalz ist bei vielen Gästen nicht nur als Reiseziel sehr beliebt, sondern vom 17. April bis 18. Oktober 2015 durch die in Landau stattfindendeLandesgartenschau noch attraktiver. Einige Empfehlungen für Übernachtungen finden Sie auf unserer Internetseite. Wir helfen Ihnen, wenn möglich, aber auch gerne persönlich weiter.

 

Ihnen - und uns - wünschen wir einen schönen Sommer und weiterhin viel Spaß mit unseren Weinen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Familie REBHOLZ

 

 

P.S. Wie in den letzten Jahren können Sie sich bereits jetzt schon die „Großen Weine“ von 2014 sichern - und bei dieser Subskription noch 7,5% gegenüber dem späteren Verkaufspreis sparen.

Liebe Freunde des REBHOLZ-Weines!

Ökonomierat Eduard Rebholz wurde vor 125 Jahren geboren. Der Namensgeber unseres Weinguts übernahm die Verantwortung für den, wie unser Familienname schon vermuten lässt, seit vielen Generationen betriebenen Weinbau erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Der studierte Forstwirt wollte von Anfang an die Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit deutscher Spitzengewächse herausarbeiten. Seine Spitzenweine aus den späten 40er und den 50er Jahren gehörten zum Besten, was in Deutschland produziert wurde. Sie sorgten für einen Bekanntheitsgrad, der für ein Weingut aus der Südpfalz bis dahin völlig undenkbar war. Nicht nur sein Name ist uns im Weingut erhalten geblieben.

Unsere besten Weinberge sind an den Stellen, wo er zielstrebig durch Tausch und Zusammenlegung den Familienbesitz konzentrierte - im Kastanienbusch, Ganshorn,Berg und Im Sonnenschein. Sein 1947 in der Albersweiler Latt angelegter Pergola-Terrassenweinberg ist auch heute noch Zeuge dafür, dass er, um als Ziel  die allerhöchste Qualität zu erreichen,  ständig alles in Frage stellte, viel Neues ausprobierte und  sich auch über die Grenzen der Pfalz hinaus mit Gleichgesinnten austauschte. Im Weinberg setzte der Ökonomierat als einer der ersten auf begrünte Rebgassen, statt kahlen Weinbergsböden. Heute sind unsere Böden nicht nur die Grundlage für eine unglaubliche Biodiversität in unserem „Ökosystem Weinberg“, sondern sie liefern selbst so viel Nährstoffe und Humus, dass wir schon seit über 25 Jahren auf mineralische Düngung verzichten.

Da er wusste, dass die Grundlage für Weinqualitätaus dem Weinberg kommt, setzte er auf viele qualitätsverbessernde Handarbeiten während der Vegetation und eine sehr späte Lese. Denn nur  mit perfekt reifen Trauben konnte er seine Wein-Philosophie erreichen, die er so formulierte:  „Naturrein - ohne weinfremde Zusätze - bekömmlich.“ Dabei verzichtete er auf die weingesetzlich erlaubten Möglichkeiten der Anreicherung (Chaptalisation) und Süßung mit „Süßreserve“ (Traubenmost). Wir haben daran bis heute nichts geändert und verzichten zusätzlich noch auf die chemische Entsäuerung und Weinschönungen. Auch die Art der Traubenverarbeitung mit Maischestandzeit für mehr Aromen, Mineralität, Struktur und Reifepotenzial praktizieren wir heute noch wie er. Nach dem Umzug aus der räumlichen Enge der traditionellen Betriebsgebäude können wir im neuen Keller und Kelterhaus nun sein Ideal großer Weine noch schonender, konsequenter und kompromissloser erarbeiten, wohl wissend, dass dabei die Faktoren Zeit und Geduld auch immer eine bedeutende Rolle spielen.

Wir sind stolz und dankbar auf die Arbeit, die Grundlagen und die Maxime des Ökonomierats, unseres Großvaters. Wir glauben, dass er das auch wäre, wenn er sehen könnte, wie wir sein Vermächtnis bis heute fortführen.

 

Interessant wäre natürlich, was der „Förster“, wie er im Dorf genannt wurde, zu unseren „R“-Weinen sagen würde, die in kleinen Eichenholzfässern reifen. Nicht nur, weil ein Teil des Holzes in „seinen“ Wäldern gewachsen ist. Vor 25 Jahren wurden die ersten Weine in diesem „internationalen Stil“ ausgebaut und mit dem typischen schwarzen Banderolen-Etikett und quadratischem R-Logo ausgestattet. Wir wollen dieses Jubiläum nicht nur mit der beigefügten Karte feiern, sondern am ersten Samstag im Dezember einige große R-Weine für Sie öffnen und mit Ihnen verkosten. Die Teilnahme an der Probe ist jedoch begrenzt und nur nach verbindlicher Anmeldung möglich. Entscheiden Sie sich deshalb schnell und lassen Sie es uns umgehend wissen. Mehr Information und ein Anmeldungsformular finden Sie auf einem Beiblatt zu diesem Schreiben.  

 

Sicherlich möchten Sie auch wissen, wie es uns bzw. unseren Reben in diesem Jahr ergangen ist. In der ersten Jahreshälfte sorgte die ideale Witterung für einen so großen Vegetationsvorsprung, dass selbst der recht feuchte „Ferien-Monat“ Juli einen sehr frühen Lesebeginn Mitte September nicht mehr aufhalten konnte. Im Gegensatz zum Vorjahr konnten wir bei idealen Witterungsbedingungen vier Wochen lang ernten. Trotz der dramatisch  kleinen Vorjahresernte hatten wir auch in diesem Jahr unsere Reben -wie immer- nur auf Qualität ausgerichtet kurz geschnitten und bei allen die Qualität fördernden - und damit den Ertrag reduzierenden- Maßnahmen in der ganzen Vegetationsperiode keinerlei Kompromisse gemacht. Dies war die Voraussetzung um in einem „Jahrgang  für Könner“ ganz großartige Weine mit sehr viel Entwicklungspotenzial erzeugen zu können. Wir freuen uns jetzt schon auf sie!

 

Unser Angebot vom kleinen, aber feinen Jahrgang 2013 ist inzwischen knapper geworden. Diese eleganten und meist recht  leichten Weine haben eine unglaublich feine, mineralische Säure, die hervorragend eingebunden und geschmacklich gepuffert schmeckt, weisen alle Tugenden des typischen REBHOLZ-Stils auf: klare Rebsorten- und Lagentypizität, mit viel Dichte und Struktur, geschmacklicher Länge. Dies bereitet jetzt und in Zukunft viel Trinkfreude! Als ideale Essensbegleiter eignen sich nun die Weine aus 2012, von denen Sie auch in unserem Angebot noch einige finden.

 

Wir beraten Sie gerne bei der Zusammenstellung Ihrer persönlichen Weinauswahl.  Auf einem Beiblatt haben wir einige Vorschläge für Geschenk- und Probierpakete zusammengestellt, ganz speziell auch wieder einige „gereifte Weine im Großformat“. Selbstverständlich fügen wir wenn gewünscht -  allen Geschenksendungen Ihre persönlichen Grüße oder Karten bei.

 

Ihnen und Ihren Freunden wünschen wir viele frohe Stunden beim REBHOLZ-Wein und heute schon ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute fürs kommende Jahr 2015.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Familie REBHOLZ

Liebe Freunde des REBHOLZ-Weines!

Unsere „Werkstatt unter freiem Himmel“ macht nicht immer nur Spaß! Ständig den Launen der Natur ausgesetzt zu sein und die Sorge, um die Früchte seiner Arbeit gebracht zu werden, zehren manchmal doch stark an unseren Nerven - weil man dabei so machtlos ist. Im Winter können sehr tiefe Temperaturen die Reben stark schädigen. Ab dem Austrieb der Reben im April fürchten wir bis zu den „Eisheiligen“ Mitte Mai die Kaltlüfte der Spätfröste, die sich wie Wasser sammeln, fließen und stauen, und über Nacht das erste zarte Grün der Reben wieder in eine trostlose Winterlandschaft verwandeln kann. Wenn es wärmer wird, nimmt auch die Angst vor Stürmen und Hagel zu. Lang anhaltende Trockenphasen während der Vegetation können zu deutlichen Qualitätseinbußen sowie dauerhaften Schäden an den Reben führen. Aber auch zu viel Regen ist uns nicht recht, da dies nicht nur Bodenerosion auslöst, sondern auch mehr Infektionsdruck für die Reben und Trauben  bedeutet. Am Ende der Rebvegetation ist es dann erneut der Frost, der im Spätherbst dem Warten auf hohe Qualitäten jäh ein frühes Ende setzen kann, weil dies zu vorzeitigem Blattfall und damit dem Ende weiterer Zuckerproduktion führt.

Über das ganze Jahr gibt es also viele Unwägbarkeiten der Natur, die unsere Arbeit und das Produkt daraus, den Rebholz-Wein, beeinflussen und beeinträchtigen können. Die Mittel. um das Risiko der aufgezeigten Gefahren zu verringern oder zu vermeiden, sind meist sehr aufwändig und recht teuer. Die entsprechende Verwendung von Frostkerzen, Windrädern oder Hubschraubern gegen Fröste muss wie die Einsätze von Hagelfliegern und Beregnung immer schon vor dem erwarteten Ereignis geplant, installiert und begonnen werden. Trotz modernster Computerberechnungen und -vorhersagen stellt sich im Nachhinein oft heraus, dass der hohe Aufwand eigentlich unnötig gewesen war. Aber die Möglichkeit, nicht ganz so machtlos zu sein, beruhigt einfach etwas…

Von all den oben genannten Gefahren sind wir bis jetzt verschont geblieben (abergläubisch klopfen wir dreimal auf Holz). Nach dem Winter, „der eigentlich keiner war“, weil er sich so warm und schneearm wie selten präsentierte, startete die „Natur“ sehr früh, was natürlich auch die oben beschriebene Spätfrostgefahr für die gesamte Pflanzenwelt deutlich verlängerte. Nach dem auch für die Reben sehr zeitigen Austrieb ist die Rebblüte inzwischen voll im Gange, gut zwei Wochen früher als im Durchschnitt der Jahre. Ob sich daraus auch automatisch ein früher Lesebeginn ergibt, und was aus diesem momentanen Vegetationsvorsprung tatsächlich geworden ist, können Sie am zweiten Septemberwochenende (13. und 14. September) bei unserem traditionellen Hoffest vor Ort erfahren und während den Weinbergsrundgänge erleben. Der Auftakt dieses Hoffest-Wochenendes wird ein Wein-Dinner im Restaurant „Schlössl“ in Oberotterbach sein, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Bei unserem Hoffest werden wir den aktuellen Jahrgang 2013 vorstellen, einen (mengenmäßig) kleinen, aber sehr feinen Weinjahrgang. Nach einem langen, kalten Winter begann die Vegetation ja recht spät. Da auch der Frühsommer 2013 kühl blieb, folgte Ende Juni eine späte Rebblüte, die mit deutlichen „Verrieselungen“ zwar für lockerbeerige Trauben sorgte , aber damit auch der Grund für die unterdurchschnittliche Erntemenge war. Ein warmer, normaler Sommer im Juli und August ließ die Reben rasch wachsen. Ab September bis zum Abschluss der Weinlese Ende Oktober wendete sich das Blatt der Wetterbedingungen jedoch wieder: viel Regen und kühle Temperaturen verzögerten das Rebwachstum erneut, so dass wir später als in den letzten Jahren mit der Lese beginnen konnten. Die reifen Trauben hatten zunächst bei stabilen Säurewerten etwas weniger Zucker, was den Charakter der Guts- und Terroirweine dieses Jahrgangs geprägt hat: feine, leichte Weine mit einer unglaublich mineralischen Säure, die zwar stets präsent ist , jedoch immer hervorragend eingebunden und geschmacklich gepuffert schmeckt. Trotz nicht immer einfachen Wetterverhältnissen sind durch den Einsatz unserer bis zu 50 Personen umfassenden Lesemannschaft wieder Weine entstanden, die alle Tugenden des typischen REBHOLZ-Stils aufweisen: Weine, die mit ihrer klaren Rebsorten- und Lagentypizität, mit ihrer Dichte und Struktur, ihrer unverwechselbaren Mineralität und geschmacklichen Länge jetzt und in Zukunft viel Trinkfreude bereiten.

Am Ende der nur dreiwöchigen Lese hatten die Wetterbedingungen die Beeren an den Trauben, wie 1976, in feinste Rosinen verwandelt. Aus diesem Grund war der Zuckergehalt der Riesling-Trauben im Kastanienbusch so hoch, dass keine Hefeart ihn vollständig vergären könnte. Deshalb gibt es aus dieser Spitzenlage zwei edelsüße Weine, eine Spätlese und eine Auslese, Weine die mit ihrem Extrakt und ihrer jahrgangstypischen feinen Säure für die Zukunft geschaffen sind.

Wie in den letzten Jahren können Sie sich bereits jetzt diese Weine und Ihre Großen Gewächse sichern - und dabei noch 7,5% sparen. Mehr Informationen dazu, zu unserem Hoffest-Wochenende und der Premiere Großer Gewächse von uns und den Weingütern Christmann, Wittmann, und Schäfer-Fröhlich, die diesmal am 30. August im Weingut Christmann stattfindet, finden Sie auf den Beiblättern und auf unserer Homepage.

Wenn Sie uns in der Pfalz besuchen wollen, so planen Sie den Besuch unbedingt rechtzeitig, denn zu dieser Jahreszeit ist die Pfalz bei vielen Gästen als Reiseziel sehr beliebt. Einige Empfehlungen für Übernachtungen finden Sie auf unserer Internetseite. Wir helfen Ihnen, wenn möglich, aber auch gerne persönlich weiter.


Ihnen - und uns - wünschen wir einen schönen Sommer, einen guten Herbst für unsere Ernte und weiterhin viel Spaß mit unseren Weinen.


Mit freundlichen Grüßen

Ihre Familie REBHOLZ


P.S. Dass nicht nur wir von den 2013ern Weinen und ihrer außergewöhnlichen Mineralität begeistert sind, kann man ganz aktuell bei Jancis Robinson (JancisRobinson.com) nachlesen: „…The fruit is firmer and crunchier, the acidity certainly authentic and the salty minerality quite pronounced. Solid rock!” 16/20 Guts-Riesling (1303) “…Firm, powerful and with sound acidity to add longevity, this is not far off Grosses Gewächs quality.” 17,5/20 Riesling vom Buntsandstein (1307)